CBD Öl
Geovis

CBD Öl: Alles, was du wissen musst

Der Kopf schmerzt. Schnell zum Schrank, eine Tablette herausgeholt und eingenommen, und schon wird es wieder besser. Die moderne Pharmaindustrie hat schon einige sehr praktische und wirksame Produkte herausgebracht. Dennoch suchen heute immer mehr Menschen nach Wegen, den Körper auch mit pflanzlichen Produkten zu unterstützen. Mittlerweile gibt es viele unterschiedliche natürliche Produkte, die sehr beliebt sind. Immer öfter werden alte Heilpflanzen wiederentdeckt und für das Wohlbefinden eingesetzt. Auch beim Hanf ist das der Fall. Bei diesem Wort denken viele sicher sofort an Cannabis, süßen Rauch und rosa Elefanten, die auf einmal im Raum stehen. Wird Cannabis als Droge konsumiert, trifft diese Vorstellung sogar zu. Aber Hanf hat noch weitaus mehr zu bieten als rosa Elefanten. Das aus der Hanfpflanze extrahierte CBD Öl beinhaltet viele Eigenschaften, die immer mehr Menschen zu schätzen wissen. 

Themen in der Übersicht

 

Wiederentdeckung von Hanf

Auf der ganzen Welt nutzen die Menschen bereits seit vielen Jahrhunderten unterschiedliche Pflanzen als Heilpflanzen. Mit dem Wachstum der modernen Pharmaindustrie gerieten diese Pflanzen aber leider etwas in Vergessenheit. Mittlerweile besinnen sich aber immer mehr Menschen wieder auf diese Heilpflanzen. Eine dieser Pflanzen, die heute wieder hoch im Kurs steht, ist die Hanfpflanze. Wie viele andere Heilpflanzen kann auch die Hanfpflanze auf eine lange Geschichte zurückblicken.

CBD Wiederentdeckung von Hanf

Die Geschichte der Hanfpflanze

Die Hanfpflanze wird nicht erst ein paar Jahrhunderte kultiviert, sondern bereits seit Jahrtausenden. Sowohl die Pflanze selbst als auch ihr Extrakt waren ein fester Bestandteil der Medizin. Menschen auf der ganzen Welt nutzten sie als Heilpflanze bei unterschiedlichen Krankheitsbildern. In Persien, im alten Rom, in China oder auch in Indien war die Hanfpflanze in jeder Pflanzenapotheke zu finden. Sogar bei den Urvölkern Nord- und Südamerikas wurde sie bereits eingesetzt. Die Kreuzfahrer sorgten im Mittelalter dafür, dass auch die Menschen in Europa von der Pflanze profitieren konnten. Im 19. Jahrhundert interessierten sich immer mehr Wissenschaftler für die Hanfpflanze. Zu den Pionieren gehörten zu der Zeit die Botaniker Dr. Nees von Esenbeck und Dr. Ebermaier. Schon im Jahr 1830 wiesen sie in einem Handbuch auf die besonderen Eigenschaften hin, die den Samen der Hanfpflanze zugeschrieben wurden. Auch der Chemiker und Mediziner William Brooke O‘Shaughnessy zählt zu diesen Pionieren. Er hat viele langjährige Aufenthalte in Indien absolviert. Daraufhin begann er im Jahr 1839 damit, seine Erfahrungen aufzuschreiben bezüglich der medizinischen Verwendung der Pflanze. 1843 konnte er sogar im Provincial Medical Journal darüber berichten, wie die Tinktur der Hanfpflanze bei unterschiedlichen Erkrankungen wie  Rheuma und Cholera eingesetzt werden konnte. Der Erfolg der Pflanze war bis 1900 kaum zu stoppen. Sie wurde als Grundzutat eingesetzt für mehr als 100 Medikamente für unterschiedliche Einsatzgebiete. Kopfschmerzen, Depressionen und Asthma sind nur einige dieser Bereiche. Allerdings wurde Cannabis später durch synthetische Präparate abgelöst. Diese waren wasserlöslich, was zu der Zeit ein Vorteil war. Zu Beginn des 20. Jahrhunderts wurde so die Herstellung von Injektionslösungen erleichtert. Zudem war es so, dass die einzelnen Wirkstoffe in den Produkten dadurch komplett isoliert wurden. Beim Cannabis war das noch nicht der Fall. Das negative Image, das der Hanfpflanze noch bei heute anhängt, wurde ab 1920 geschürt. Grund dafür waren nicht nur wirtschaftliche, sondern auch politische Interessen. Damals wurde bereits damit begonnen, den Menschen Angst vor Cannabis zu machen, und das weltweit. Bis heute hat sich daran nicht viel geändert.

Wirkstoffe der Hanfpflanze

In der Hanfpflanze gibt es unterschiedliche Cannabinoide. Mittlerweile konnten 113 aktive Cannabinoide in der Cannabispflanze identifiziert werden. Das CBD (Cannabidiol) und das THC (Delta-9-Tetrahydrocannabinol) gehören zu den häufigsten Cannabinoiden.

CBD

Beim CBD handelt es sich um ein Cannabinoid der Cannabis Sativa Pflanze, das nicht psychoaktiv wirkt. Dies bedeutet, dass die Verwendung dieses Cannabinoids keine berauschende Wirkung hat. Die CBD Wirkung sorgt also nicht dafür, dass ein High-Gefühl entsteht.

THC

THC wirkt psychoaktiv. Somit ruft dieser Wirkstoff einen Rausch hervor. Er ist in der Lage, die Sinne zu beeinflussen. Daher wird THC als Betäubungsmittel eingestuft.

Unterschied von CBD Öl und Cannabisöl

CBD und THC gehören zu den häufigsten Cannabinoiden. Beide sind allerdings recht unterschiedlich. Während das psychoaktive THC nach dem Konsum das bekannte euphorische High-Gefühl auslöst, ist das beim nicht psychoaktiven CBD nicht der Fall. Der Grund, warum THC dieses Rauschgefühl auslöst, ist hauptsächlich darin zu finden, dass THC an Cannabinoid 1-Rezeptoren im Gehirn anbindet. Dadurch wird die Funktionsweise des Gehirns verändert, und das bekannte High-Gefühl wird ausgelöst. CBD bindet nicht an diese Rezeptoren an, somit hat es auch keinerlei psychoaktive Wirkung. 

Was ist CBD?

CBD ist der Wirkstoff, der am zweithäufigsten in der Cannabis Sativa Pflanze vorkommt. Es handelt sich um einen Wirkstoff, der keinerlei berauschende Wirkung hat, da er keine psychoaktiven Verbindungen enthält. Es ist praktisch unmöglich, zu viel dieses Wirkstoffs einzunehmen. Eine Unbedenklichkeit für die Einnahme wurde sogar durch die WHO (World Health Organisation) ausgesprochen.

Eigenschaften von CBD

CBD hat viele unterschiedliche Eigenschaften zu bieten. Es kann schmerzlindernd und entkrampfend wirken, aber auch anti-psychotisch und anti-epileptisch. Es ist auch bekannt dafür, Ängste lösen zu können. Zu den Eigenschaften dieses Wirkstoffs gehören auch seine antibakterielle Wirkung gegen Keime, die eine hohe Resistenz gegen Antibiotika aufweisen. Er soll die Nerven schützen, Übelkeit hemmen und kann das Risiko mindern, eine Diabetes zu entwickeln.

Medizinisches Potenzial von CBD

Aufgrund dieser Eigenschaften eignet sich CBD für den Einsatz bei der Behandlung von chronischen Schmerzen. Es kann auch eingesetzt werden bei Epilepsie, Psychosen, entzündlichen Erkrankungen des Nervensystems, Angststörungen und Schizophrenien. Besonders interessant für die Medizin ist das neuroprotektive Potenzial, das CBD bietet. Zurzeit wird dieses genauer untersucht in Zusammenhang mit Erkrankungen wie Parkinson, Alzheimer, Huntington´s Disease und auch ALS. Der Wirkstoff scheint in der Lage zu sein, bestimmte Phänomene, die sich schädlich auf den Körper auswirken, zu reduzieren. Zu diesen Phänomenen zählt neben der Neuroinflammation auch der oxidative Stress und die Nervendegeneration im Gehirn. Weiterhin wird untersucht, ob CBD auch in der Behandlung von chronisch-entzündlichen Darmerkrankungen wie beispielsweise Morbus Crohn und Colitis ulcerosa behilflich sein kann.

Am wirkungsvollsten ist CBD, wenn es als extrahiertes Öl angewendet wird. In dieser Form können die Inhaltsstoffe am besten vom Organismus aufgenommen werden. Zu diesen Inhaltsstoffen zählen Mineralstoffe und Spurenelemente wie Kalzium, Eisen, Magnesium, Zink, Phosphor oder Mangan. Ebenfalls enthalten sind Vitamine, Carotinoide, Ballaststoffe, Proteine und auch Omega-3 und Omega-6 Fettsäuren. Zudem sind neben dem CBD auch noch weitere Cannabinoide enthalten, die der Körper selbst nicht herstellen kann. Dazu zählen:

CBC, es soll eine schmerzlindernde und entzündungshemmende Wirkung haben und die Zellerneuerung unterstützen.

CBDA, es soll eine sogenannten antiemitische Wirkung gegen Übelkeit haben.

CBN, es soll eine leicht psychoaktive Wirkung haben, die aber nicht direkt spürbar ist. Es soll bei der Linderung von akuten Angst- und Panikzuständen helfen.

CBG, es soll eine antibakterielle Wirkung haben, diese soll sogar stärker sein als die Wirkung von herkömmlichen Antibiotika.

CBD Einsatzgebiete

Gesundheitlicher Mehrwert durch CBD

Der Körper besitzt von Natur aus eine Art Regulationssystem. Es handelt sich um ein körpereigenes System, das immer aktiv ist. Es produziert körpereigene Cannabinoide, die als Signalgeber fungieren. Hat der Körper diese Cannabinoide produziert, werden sie an einen bestimmten Ort geleitet, der als Rezeptor bezeichnet wird. An diesen Rezeptor docken die Substanzen an. Daraufhin erfolgt die Einleitung eines Prozesses. Dieser trägt dazu bei, die physiologische und psychologische Balance aufrechtzuerhalten. Das sogenannte Endocannabinoid-System reguliert alles im Körper homöostatisch. Die Rezeptoren sind in unterschiedlichen Bereichen zu finden, vor allen Dingen aber im zentralen Nervensystem sowie im Verdauungs-, Fortpflanzungs- und Immunsystem. Sie befinden sich aber auch in der Haut und in den Knochen. Der Körper ist in der Lage, jederzeit genau die richtigen Cannabinoide zu bilden. Dadurch kann er sich selbst regulieren.

Leider gibt es aber viele äußere Faktoren, die dafür sorgen können, dass der Körper nicht genug körpereigene Cannabinoide bilden kann. Diese Faktoren können auch dafür verantwortlich sein, dass die Cannabinoide zwar gebildet werden, aber gar nicht erst bis zum Rezeptor kommen. Dadurch wird die innere Balance gestört. Als Folge davon können Erkrankungen und Beschwerden auftreten. Die Gabe von Cannabinoiden aus Pflanzen kann dafür sorgen, dass das körpereigene Endocannabinoid-System stimuliert wird. Dadurch können das Immunsystem, der Stoffwechsel und der Energiehaushalt wieder besser reguliert werden. Das System wird von außen gestärkt. CBD Öl sorgt praktisch dafür, dass sich der Körper wieder besser selbst helfen kann.

Einsatzgebiete

Aufgrund seiner vielen positiven Eigenschaften kann CBD Öl in unterschiedlichen Bereichen eingesetzt werden. Es kann bei vielen Erkrankungen zur Linderung oder Verbesserung von Symptomen beitragen. Generell ist es allerdings nicht möglich, verbindliche Aussagen über die Wirkungsweise bei verschiedenen Erkrankungen zu machen. Aber es gibt aber viele Patienten, die bezüglich der Einnahme von CBD Öl über positive Erfahrungen berichten können. Zudem gibt es auch Studien die belegen, dass CBD Öl in der Lage ist, bei unterschiedlichen Erkrankungen helfen zu können. Es kann entzündungshemmend und schmerzlindernd wirken. Auch die antibakterielle sowie die antiemetische Wirkung können unterstützend wirken. Viele positive Erfahrungsberichte sind unter anderem bei folgenden Erkrankungen zu finden:

  • Kopfschmerzen und Migräne
  • Müdigkeit
  • Schlafstörungen
  • Entzündungen
  • chronischer Stress
  • Diabetes
  • Darmerkrankungen
  • Autoimmunerkrankungen
  • Rheuma
  • Übelkeit
  • Fibromyalgie
  • Bluthochdruck
  • Raucherentwöhnung
  • Arthritis
  • Asthma
  • Autismus
  • Krampfzustände
  • Depressionen
  • Angstzustände
  • Schizophrenie und Psychosen
  • Parkinson
  • ADHS

Einnahme und Dosierung

CBD Öl sollte nicht einfach hinuntergeschluckt werden. Es wird empfohlen, das Öl unter die Zunge zu träufeln, und es dort etwa eine Minute zu behalten. Erst dann sollte es heruntergeschluckt werden. Das hat natürlich seinen Grund. Bei dieser Art der Einnahme ist es so, dass ein Teil des CBDs schon über die Mundschleimhaut aufgenommen werden kann. Diese Aufnahme geht für gewöhnlich schneller als die Aufnahme über den Magen. Dennoch sollte das Öl nicht wieder ausgespuckt werden. Allerdings hat das CBD Öl eine recht unangenehmen Geschmack. Viele Anwender empfinden es als sehr unangenehm, das Öl für eine Minute unter der Zunge zu behalten. In dem Fall ist es auch möglich, das Öl direkt zu schlucken. Dann wird der Effekt allerdings erst etwas später eintreten. Es ist auch nicht nötig, vor der Einnahme etwas zu essen, die Substanz verdaut auch auf leeren Magen ohne Probleme. Das hat sogar einen großen Vorteil: Bei einem leeren Magen ist die Zeitspanne zwischen der Einnahme und dem Eintritt der CBD Öl Wirkung nicht so groß wie bei einem vollen Magen. Daher ist es ratsam, die Tropfen nicht während des Essens einzunehmen. Der beste Zeitpunkt ist 30 Minuten vor oder nach einer Mahlzeit. Neben der Einnahme durch die Gabe des Öls unter die Zunge gibt es aber noch weitere Arten, CBD Öl zu konsumieren:

CBD Einnahme und Dosierung

In Getränken und Nahrungsmitteln

Viele Anwender empfinden den Geschmack des CBD Öls als sehr unangenehm, und möchten es lieber in einem Getränk oder einem anderen Nahrungsmittel zu sich nehmen. Das ist natürlich möglich, verlängert aber die Zeit, bis der gewünschte Effekt eintritt.

In Kapseln oder Pillen

Wer den Geschmack des Öls auch in einer Mahlzeit oder einem Getränk nicht ertragen kann, für den sind Kapseln oder Pillen die richtige Wahl. Allerdings muss einkalkuliert werden, dass der Effekt erst später einsetzt, da die Kapsel oder die Pille zunächst zersetzt werden muss.

E-Zigaretten / Verdampfer

Auch mit einem Verdampfer oder mit einer E-Zigarette ist es möglich, CBD zu konsumieren. Allerdings ist CBD Öl nicht dafür geeignet, gedampft zu werden. In diesem Fall dürfen nur spezielle Liquids zum Einsatz kommen, die auch genau für diesen Zweck erfunden wurden. Auf keinen Fall sollte einfach CBD Öl in die E-Zigarette gefüllt werden. Mit einem Verdampfer ist es zwar möglich, CBD Öl zu konsumieren, empfehlenswert ist es aber nicht, da sich so Rückstände in der Lunge absetzen könnten.  

Wie viele Tropfen CBD Öl?

Wer CBD Öl nutzen möchte für Erkrankungen oder Beschwerden, sollte sich genau über die richtige Dosierung informieren. So unterschiedlich wie die Krankheiten sind auch die jeweiligen Dosierungen. Neben der Erkrankung muss auch das Gewicht der Person berücksichtigt werden. Daher ist es schwierig, allgemeine Empfehlungen zu geben. Generell sollte immer erst mit einer kleinen Dosierung begonnen werden, die dann langsam gesteigert werden kann. Folgende Empfehlungen können bei einer kleinen Auswahl an Beschwerden zur Orientierung dienen. Sie stellen jedoch keine exakte Dosierungsempfehlung dar.

Nervosität, Angst, Anspannung und Beklemmungen:

  • CBD Öl 2,5 %, dreimal täglich drei Tropfen.

Schlafstörungen, leichte Schmerzen und Magen-Darm-Beschwerden:

  • CBD Öl 2,5 %, morgens und abends je drei Tropfen.

Einfache und leichte Beschwerden:

  • CBD Öl 5 %, in der ersten Woche morgens und abends je 3 Tropfen. In der zweiten Woche kann eine Erhöhung erfolgen auf je 5 Tropfen.

Mehrere Beschwerden und schwerwiegende Probleme:

  • CBD Öl 5 %, in der ersten und der zweiten Woche je 3 Tropfen morgens und abends. In der dritten Woche kann die Dosis auf 3 mal 5 Tropfen am Tag erhöht werden.

Chronische Beschwerden, schwere Erkrankungen und Chemotherapie:

  • CBD Öl 10 % oder 15 %, in der ersten Woche morgens und abends je 4 Tropfen. Erhöhung der Dosis in der zweiten Woche auf je 5 Tropfen. Es ist möglich, in der dritten Woche die Dosis erneut ein wenig zu erhöhen.

Die maximale Tagesdosis von 20 Tropfen sollte nicht überschritten werden. Hierbei handelt es sich um Empfehlungen für Personen mit einem Körpergewicht zwischen 60 und 90 kg. Wie bereits gesagt handelt es sich lediglich um Empfehlungen. Es ist immer ratsam, die Einnahme langsam zu beginnen. Erst nur wenige Tropfen in einer geringen Dosierung, und gegebenenfalls dann erhöhen. Oft wird festgestellt, dass die Dosis gar nicht so hoch sein muss, wie vielleicht erwartet wurde.

Wie viel Prozent CBD Öl?

  • CBD Öl 2,5 % ist ideal geeignet für die allgemeine Gesundheitsvorsorge ohne bereits vorliegende Beschwerden. Es ist auch gut für Kinder geeignet.
  • CBD Öl 5 % ist gut geeignet bei geringen Beschwerden, die sich teilweise auch ein wenig verstärken können. Dieses Öl ist auch gut geeignet für Kinder, die mittlere Beschwerden haben.
  • CBD Öl 10 % ist gut einsetzbar bei regelmäßig auftretenden, mittelstarken Beschwerden.
  • CBD Öl 15 % ist ideal geeignet bei starken und anhaltenden Beschwerden.

Haltbarkeit und Aufbewahrung

Bei CBD Öl handelt es sich um ein natürliches Produkt, es wird also auf natürlichem Wege abgebaut. Dieser Abbau erfolgt durch Luft, Licht und Wärme. Es ist allerdings möglich, diesen zwangsläufig stattfindenden Abbau zu verlangsamen. Für gewöhnlich wird CBD Öl in dunkle Flaschen abgefüllt, so wird verhindert, dass Licht dem Öl zu nahe kommt. Am besten sollte das Öl an einem dunklen und kühlen Platz aufbewahrt werden. Wichtig ist es, die Flasche nach dem Gebrauch immer gut zu verschließen. Viele Nutzer stellen die Flasche in den Kühlschrank. Natürlich ist das nur eine Option, kein Muss. Auch ein recht kühler Raum eignet sich sehr gut für die Aufbewahrung. Durch die passende Verpackung in Kombination mit der richtigen Lagerung ist CBD Öl generell sehr gut haltbar. Auch die CO2-Extraktion trägt dazu bei, dass das Öl gut haltbar ist.

Erfahrungen – wie schnell wirken CBD Tropfen?

Wie schnell die CBD Tropfen wirken können, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Der wichtigste Punkt ist die Art der Einnahme. Wird das Öl direkt unter die Zunge geträufelt, kann es besonders schnell über die Schleimhäute absorbiert und direkt in den Blutkreislauf geleitet werden. Bei dieser Art der Einnahme berichten viele Konsumenten, dass die Wirkung bereits nach rund 15 Minuten eintritt. Besonders in der ersten Zeit der Einnahme kann der gewünschte Effekt relativ früh eintreten bei täglicher Einnahme. Dennoch ist es unmöglich, genau Zeitangaben zu machen. Viele Faktoren beeinflussen die Wirkungsgeschwindigkeit. Jeder Mensch reagiert unterschiedlich auf solche Stoffe. Während die einen bereits nach kurzer Zeit einen Effekt bemerken, spüren andere vielleicht gar keinen Effekt. Neben der Art der Einnahme spielt auch die Dosierung eine Rolle. Daher ist es wichtig, zunächst mit einer geringen Dosierung zu beginnen, und den Körper genau zu beobachten.

CBD Öl kaufen – worauf achten?

Beim Kauf eines CBD Öls gibt es in paar Punkte, die unbedingt beachtet werden sollten, da es mittlerweile eine große Vielzahl an Produkten auf dem Markt gibt. Diese können sich sowohl in der Konzentration als auch in der Reinheit, der Herkunft und im Herstellungsverfahren stark unterscheiden. Auch am CBD Öl Preis ist erkennbar, ob es sich um ein hochwertiges Produkt handelt oder nicht.

Herkunft des Hanfs

Viele CBD Öle, wie auch  das CBD Öl von Geovis, bestehen nicht nur aus einer, sondern aus zwei Komponenten. 1. Hanfsamen Öl aus zertifiziert ökologischem EU-Anbau. 2. Hanf Extrakt, woraus CBD gewonnen wird (konventioneller Anbau). Das biologische Hanfsamen Öl stellt natürlich den Hauptanteil des Produktes dar, aber dennoch hat das Endprodukt an sich keine Biozertifizierung.  Das CBD Öl sollte auf jeden Fall aus biologisch angebautem Hanf stammen. Dieser sollte bestenfalls in Deutschland gewachsen sein, auf jeden Fall aber in der EU. So kann sichergestellt werden, dass keine giftigen Substanzen in der Pflanze zu finden sind.

THC Gehalt

CBD Öl, das in Deutschland verkauft wird, darf auf keinen Fall mehr als 0,2 % THC enthalten, wenn es als Nahrungsergänzungsmittel frei verkauft wird. Es gibt zwar CBD Produkte, deren THC Gehalt höher liegt. Diese dürfen aber nur ausgehändigt werden, wenn dafür ein Rezept vorliegt. Der niedrige THC Gehalt ist sehr wichtig. Nur Produkte, die unterhalb dieser Grenze liegen, haben keinerlei berauschende Wirkung.

Reinheit

CBD Öle sollten grundsätzlich frei von Schadstoffen sein, und daher über ein Bio Zertifikat verfügen. Zertifizierte Produkte bieten die beste Garantie, dass im Produkt wirklich keine schädlichen Stoffe enthalten sind.

Extraktionsmethode

Die Extraktionsmethode spielt eine sehr wichtige Rolle beim Kauf eines Produktes. Der Prozess, der für die Extraktion des CBD Öls aus Hanf angewendet wird, ist sehr kompliziert. Es gibt jedoch auch billige und recht einfache Methoden, bei denen aber für gewöhnlich scharfe Lösungsmittel genutzt werden. Diese können im Öl chemische Rückstände hinterlassen. Die beste und zugleich zuverlässigste Extraktionsmethode ist die Methode, die Kohlendioxid (CO2) in Verbindung mit niedrigen Temperaturen und einem hohen Druck nutzt. So kann so viel CBD extrahiert werden, wie es nur möglich ist. Dabei werden keinerlei Verunreinigungen eingebracht. Zudem bleiben bei dieser Methode auch alle wertvollen Inhaltsstoffe erhalten.

Keine Heilversprechen

Das ist ein wichtiger Punkt. Wirbt ein Anbieter mit konkreten Heilversprechen oder gar mit der Deklarierung als Arzneimittel, ist der Anbieter nicht empfehlenswert. Medizinische Aussagen bezüglich der Wirksamkeit des Öls bei der Behandlung von Symptomen oder Beschwerden sind strikt verboten. Allerdings ist es erlaubt, Kundenaussagen bezüglich der Anwendungen und der Wirksamkeit des Produkts zu veröffentlichen.  

Nebenwirkungen

CBD Öl macht „high“ – das ist die Vorstellung vieler Menschen, bei manchen schwingt auch ein wenig Hoffnung mit. Diese Hoffnungen, legal ein high machendes Nahrungsergänzungsmittel kaufen zu können, werden aber durch das CBD Öl zerstört. Nein, CBD Öl macht nicht high. Dafür ist der Gehalt an THC, der in einem solchen Produkt gesetzlich erlaubt ist, einfach zu gering. Wäre der Prozentsatz höher, wird eine berauschende Wirkung eintreten, dann darf das Produkt aber auch nicht frei verkauft werden. Somit kann eindeutig gesagt werden, dass frei verkäufliche CBD Öle nicht high machen.

Wechselwirkung mit anderen Medikamenten

Cannabidiol ist in der Lage, die Aktivität von unterschiedlichen Enzymen zu beeinflussen. Dazu zählen auch Enzyme, die für den Abbau von Medikamenten wichtig sind. Dadurch ist es möglich, dass Medikamente etwas stärker oder auch länger wirken, als es eigentlich beabsichtigt ist. Der momentane Kenntnisstand zeigt, dass es zu Wechselwirkungen mit folgenden Medikamenten kommen kann:

  • Gerinnungshemmer Warfarin
  • Säurehemmer Omneprazol und Pantoprazol
  • Schmerzmittel Diclofenac
  • Neuroleptika Clobazam und Risperidon

Bei diesen Medikamenten ist bekannt, dass es zu Wechselwirkungen kommen kann. Wer diese Medikamente einnimmt, sollte vor der Einnahme von CBD auf jeden Fall zunächst den Arzt konsultieren. Generell ist es immer empfehlenswert, zunächst Rücksprache mit dem Arzt zu nehmen, wenn regelmäßig Medikamente eingenommen werden müssen.

Einnahme während der Schwangerschaft

Die wissenschaftliche Datenlage ist bisher noch bezüglich der Einnahme von CBD in der Schwangerschaft zu gering. Generell ist bei der Einnahme während der Schwangerschaft Vorsicht geboten. CBD Öl kann die Durchlässigkeit der Plazenta erhöhen. Schwangere sollten grundsätzlich immer zunächst Rücksprache mit ihrem Arzt halten, bevor mit der Einnahme von CBD Öl begonnen wird.

Anwendung bei Tieren: Welches CBD Öl für Hunde?

CBD Öl kann nicht nur bei Menschen eine gute Wirkung erzielen, auch Hunde können von diesem Öl profitieren. Ebenso wie der Mensch verfügt auch der Hund über ein Endocannabinoid-System. Beim Hund wird durch die Rezeptoren vor allen Dingen das Bewusstsein für Schmerzen, Bewegungen und Emotionen angesprochen, sie reagieren besonders stark auf die Cannabinoide. Erfahrungen von Anwendern zeigen, dass CBD Öl besonders in Stresssituationen oder auch bei Angstgefühlen eine gute Wirkung zeigen kann. Auch bei Tieren, die unter Epilepsie leiden, soll der Wirkstoff bereits eine gute Wirkung gezeigt haben. Ein weiteres Einsatzgebiet können auch chronische Schmerzen sein. Hier wird berichtet, dass die Beschwerden stark gelindert werden konnten. Es ist aber auch möglich, das Öl als reines Nahrungsergänzungsmittel zu nutzen, wenn keinerlei Beschwerden vorliegen.

Beim Hund ist es ebenfalls sehr wichtig, das CBD Öl entsprechend dem Gewicht und der Größe des Tieres zu dosieren. Generell ist ein Öl mit einer Konzentration von 2,5 % vollkommen ausreichend als Nahrungsergänzungsmittel. Ist ein Tier schwer erkrankt und soll mit CBD Öl unterstützt werden, sollte mit einer Konzentration von 2,5 bis 5 % begonnen werden. Wenn sich das Tier an das Öl gewöhnt hat, kann auch auf eine stärkere Konzentration umgestiegen werden. Bei der Dosierung sollte immer das Gewicht des Tieres als Maßstab gelten. Für gewöhnlich ist es ausreichend, eine Dosis am Tag zu geben. Auch hier immer erst klein mit wenigen Tropfen beginnen, und langsam steigern, bis die gewünschte Wirkung erreicht wurde. Bei Tieren mit ernsthaften Erkrankungen können auch zwei bis drei Dosen am Tag verabreicht werden. Da es sich die meisten Hunde nicht gefallen lassen werden, dass das Öl unter die Zunge geträufelt wird, kann es ganz einfach unter das Futter gemischt werden.

CBD Anwendung bei Tieren