Kurzinformation über einige Alltagsgifte
Umwelterkrankungen haben multifaktorielle (verschiedene) Ursachen. Neu ist: Die Wirkung verschiedener Gifte verstärken sich gegenseitig und wirken schon in kleinen Mengen toxisch. PCP
(Pentachlorphenol) ist ein Fungizid (Pilzabtöter) welches von Dioxinen/ Furanen verunreinigt ist. Menschen sind trotz sog. tolerierbarer Mengen massenhaft durch PCP in
Holzschutzmitteln krank geworden. (Siehe Film über den 15-jährigen Strafprozeß) PCP ist auch in Leder und Textilien vorhanden. PCP ist ab 1978 meist durch das krebserzeugende
Furmecyclox ersetzt. PCP schädigt das Immun- und Nervensystem. Oft erst nach langer Zeit entwickelt sich die unheilbare chemische Sensibilität (MCS). Lindan ist ein Insektizid (Nervengift) in Holzschutzmitteln, Insektenvernichtern und in
Lebensmitteln. Lindan ist ab 1985 meist durch das neurotoxisch wirkende Permethrin ersetzt worden. Lindan schädigt das Immun- und blutbildende System sowie die Leber. Lindan wird im
Fettgewebe gespeichert und bei einer Mobilisation aus den Fettdepots freigesetzt. Gefahr durch “Abspecken”!
Formaldehyd ist eine sogenannte potenzierende Chemikalie. Andere halogenisierte
Kohlenwasserstoffe werden durch Formaldehyd aus ihren Depots (Fettgewebe) freigesetzt. GEFAHR durch “Abspecken”! Formaldehyd ist z.B. in: Spanplatten, Farben, Lacken, Klebern,
Kleidung, Textiltapeten, Gardinen, Parketversiegelungen, Laminat-Parkettboden, Tabakrauch, Korkböden.
Spanplattenbezeichnungen wie E0, E1, E2, E3 geben den Formaldehydgehalt an: maximal 0 2,3 ppm. Selbst E0 - Spanplatten sind durch Isocyanate gefährlich.
3-6 gerauchte Zigaretten in einem Zimmer ergeben schon eine Überschreitung des BGA-Richtwertes von 0,1 ppm Formaldehyd.
Zahnmetalle: Amalgam als "Kassen-Zahnfüllstoff" enthält giftige Stoffe, wie: - 53%
Quecksilber (giftig !) - ca. 20% Silber (giftig !) - ca. 12% Kupfer (giftig !) (nicht mit Kupferhefe verwechseln) - ca. 16% Zinn (hochgiftig !) (nicht ZINK)
Amalgam gilt als Sondermüll, Zahnärzte mußten deshalb seit 1990 einen Amalgam-Abscheider in ihrer Praxis installieren. Amalgam und Palladium sind dauernd wirkende private Giftquellen
im Mund, sie lösen schlimme chronische Symptome aus, die sich mit andere Belastungen (Formaldehyd) zusammen potenzieren. Palladium
in Brücken, Kronen oder Inlays wirkt wegen Kreuzreaktionen noch gefährlicher als Amalgam.
Pyrethroide wie Permethrin, Deltamethrin usw. sind synthetisch (künstlich) hergestellte
Nervengifte! (Der gezeigte Fernsehfilm zeigt eindrucksvoll den Leidensweg einer Betroffenen.) Pyrethroide sind zu finden in: Teppichböden, Holzschutzmitteln,
Holzwurmtod, Wollteppichen, Hygienemitteln, Elektroverdampfern, Fliegen- und Mückensprays usw. Pyrethroide greifen gezielt das menschliche Nervensystem an. Darüber
hinaus sind MS- ähnliche Störungen und ein allgemeines Vernichtungsgefühl bekannt. Die Toxizität (Giftigkeit) ist bei Aufnahme über die Atemluft am höchsten!
PCB's
(polychlorierte Biphenyle) sind in Fugenmassen, Betonschutzfarben,
Brandschutzanstrichen, Leuchtröhren, Transformatoren- und Hydrauliköl, Siloanstrichen, aber auch in Nahrungsmitteln, insbesondere fettem Fleisch,
Rinderinnereien und Ostseefisch vorhanden. PCB's sind praktisch wasserunlöslich und werden erst nach Jahrzehnten abgebaut. PCB's verursachen Immun- und
Nervenschäden mit häufiger Infektanfälligkeit und erhöhter Krebsrate. Die Auflistung stellt nur eine kleine
Auswahl aller auf uns einwirkender Belastungen dar ...
Auswirkungen chemischer Stoffe in einem Organismus Mutagenese: Veränderung am Erbgut einer Zelle. Die Mutation der DNS kann spontan oder schleichend auftreten. Kanzerogenese:
Ein großer Teil der mutagenen (erbgutschädigend) Stoffe ist auch kanzerogen (krebserzeugend). Auch Fasern aus Asbest oder Mineralwolle können Entzündungsprozessoren, die zum
Krebs führen, auslösen, ebenso Strahlung. Schädigung von Organen: Die Empfindlichkeit eines Organs hängt von der Enzymausstattung (metabolische
Aktivierung, Entgiftung) ab. Betroffen werden können: die Lunge, die Leber, die Nieren, das blutbildende System, die Haut usw. Immuntoxizität:
(Giftigkeit für das Immunsystem)Immuntoxische Stoffe führen immer zu einer Verminderung der natürlichen Abwehrkräfte und zur erhöhter Krebsgefahr. Stark immuntoxisch sind z.B.: HCB, PCB und Dioxine.
Allergien: Durch Formaldehyd oder Schwermetalle verursachte Allergien können zu einer chronischen
Erkrankung führen. Allergietests (z.B. Epikutan) können Quecksilber aus Amalgam (neurotoxisch) nicht auf der Haut nachweisen, es kommt deshalb zu sehr vielen Fehldiagnosen. Neurotoxizität: Chemikalien oder Schwermetalle schädigen das Nervensystem auf verschiedene Weise.
Orthodoxe Diagnostiker wissen nichts davon und schließen deshalb oft grob fahrlässig auf eine psychiatrische Erkrankung. Unfruchtbarkeit und embryonale Schäden: Durch Chemikalien werden unreife Spermien und hormonelle Störungen in der weiblichen Eizelle verursacht. Sie führen sowohl zur Unfruchtbarkeit als auch zu
Schädigungen an der Frucht. Die Thalidomit-Katastrophe (Contergan) Anfang der sechziger Jahre hat deutlich gemacht: im
Tierversuch hat eine Dosis von 4000 mg pro kg Körpergewicht, bei Menschen dagegen bereits mit 0,5 mg pro kg Körpergewicht zu Mißbildungen geführt. Blei und z.B. Methylquecksilber haben ein nachgewiesenes embryotoxisches Potential. N eue Forschungserkenntnisse (Dr. Irene Witte, Uni Oldenburg) lösen eine
Sensationsdiskussion in der
Toxikologie aus : Lipophile (fettlösliche) Substanzen verstärken die toxische Wirkung von hydrophilen
(wasserlöslichen) Substanzen im Gemisch und zwar beachtlich. Das heißt: Mehrere Umweltgifte in kleinen Mengen, die weit unter der Toleranzschwelle liegen, sind durch Synergismus (Zusammenwirken) weitaus toxischer (giftiger),
als man bisher für möglich hielt. Da wir es immer mit vielen Umweltgiften zu tun haben, sind wir also in größerer Gefahr, als man bisher annahm. Regel:
Die Schädlichkeit nimmt mit der Anzahl der Substanzen zu, auch wenn diese nur in Spuren vorhanden sind.
Ökoheuchler und "Experten für Unbedenklichkeit", die Betroffene einer chronischen
Chemikalienschädigung im Niedrigdosenbereich als eingebildete - psychisch - Kranke verurteilten, haben sich durch diese neuen Forschungsergebnisse disqualifiziert...
Von Umweltchemikalien hervorgerufene Schäden werden teilweise erst in vielen Jahren erkennbar werden. Ob Lindan, PCP, Diethylstilböstrol oder Thalidomid (Contergan): zu lange hatten
Wissenschaft und Politik gewartet, bis Ursachen- Wirkungsbeziehungen einwandfrei und reproduzierbar erforscht waren - zum Leid der Betroffenen und deren Angehörigen. Schutz vor Umweltgiften und Hilfe bei deren Abbau in der Leber bieten die Anti-Oxidantien: Vitamin C, Vitamin E, Carotinoide, Zink und Selen
Fragen? (keine Produktinfos!) Te.: 0661-70916 Zum Anfang dieser Seite Zurück zur Startseite |