Zink, Zinkhefe, Immunsystem

Suchbegriffe für diese Seite: Alkoholabbau * Immunsystem * Operation * Zink entgiftet Schwermetalle * Zinkmangel * Zufuhrempfehlung

Literaturquellen:

 Dr. Hofmann/ Dr. Hilgers: Fitmacher fürs Immunsystem, Mosaik-Verlag 1996

Dr. Thalmann: Zell-Fit, 1996, Herbig-Verlag

H.H. Jörgensen: Immunsystem und Spurenelemente (Vortrag im Rahmen der Medica, 1999)

Karlson/Doenecke/Koolmann: Biochemie, 1994, Thieme-Verlag Stuttgart und New York

Zink - das Spurenelement des Immunsystems 

Zwei kürzlich (1998) gezeigte Fernsehfilme zeigen eine erschreckende Zukunftsperspektive: Durch Tetracyclin im Schweinemastfutter werden immer mehr Bakterien resistent , d.h. sie lassen sich durch Antibiotika nicht mehr vernichten. Tetracyclin ist ein Breitband-Antibiotikum. Es wirkt gegen viele Bakterienarten und vernichtet auch die “guten” Darmbakterien, die für unser Immunsystem so wichtig sind. Die Gefahr besteht beim Fleischverzehr einerseits also durch das Tetracyclin selbst, andererseits durch die Aufnahme von bereits resistenten Bakterien.

Besonders groß ist die Gefahr in Krankenhäusern, da hier resistente Bakterien von einem Patienten auf den anderen übertragen werden können. Nur noch das körpereigene Abwehrsystem, das Immunsystem, bringt in Zukunft  die Rettung. Ein gesundes, leistungsfähiges Immunsystem rückt daher wieder in den Mittelpunkt des Interesses bei der Bekämpfung von Krankheiten, die durch Bakterien entstehen.

Zink spielt dabei eine wesentliche Rolle.

Zink ist Bestandteil von wahrscheinlich mehr als 300 Enzymen und dadurch an einer fast unüberschaubaren Anzahl von Prozessen im Körper beteiligt. Zink gilt als das “eigentliche Spurenelement des Immunsystems”.

Zink und Vitamin C sind die besten Waffen gegen Erkältungen. Menschen mit Mangel an diesen Biostoffen sind ständig erkältet.

(Ich habe seit 10 Jahren keinerlei Infektionen mehr bekommen, Grippe, Erkältungen u.a. sind mir inzwischen unbekannt geworden)

Ohne Zink sind die Abwehrzellen (T-Lymphozyten, Makrophagen) kampfunfähig. Krankheitserreger haben ein leichtes Spiel.

In Ascona, am Institut zur Erforschung von Alterungsvorgängen, verabreichte Menschen, die über 65 Jahre alt waren, täglich 15 mg Zink . Nach kurzer Zeit arbeitete die Thymusdrüse besser, und im Blut kreisten mehr T-Lymphozyten. Das Immunsystem der Testpersonen war gewissermaßen verjüngt worden. Zink ist ferner wichtig für das immunologische Gedächtnis, also der Fähigkeit des Abwehrsystems, sich an schon dagewesene Krankheitserreger zu erinnern. Zink ist wichtig für den Aufbau der roten und weißen Blutkörperchen, für die Wundheilung und Zellerneuerung sowie für das normale und gesunde Wachstum der Kinder.

Zink ist notwendig für die Funktion von Schilddrüse, Leber, Niere und Gehirn. Zink ist nötig für das Enzym Alkoholdehydrogenase, das Alkohol abbaut. Alkoholiker leiden dadurch immer an Zinkmangel .

Auch der Abbau der Milchsäure bei Muskelkater benötigt Zink, was den erhöhten Zinkbedarf von Sportlern erklärt. Zink verkürzt die Erschöpfungsphasen nach Leistungssport, Athleten werden wieder schneller fit. Zink gibt den Augen Glanz, läßt Tieraugen nachts funkeln. Streß entzieht dem Körper Zink (und Vitamin C). Jede Narkose, jede Operation läßt den Zinkspiegel im Serum drastisch sinken.

Zink hilft bei der Ausscheidung giftiger Schwermetalle wie Blei, Quecksilber (Amalgam), Zinn (Konservendosen) und Cadmium. Auch das Spurenelement Selen hilft beim Entgiften.

Der Entgiftungsvorgang in bildlicher Darstellung:

Der Körper besitzt ein “Taxi”, ein Protein, das man Metallothionein nennt und das 7 freie Plätze aufweist. Einer dieser Plätze muß mit Zink besetzt sein, denn Zink ist der Taxifahrer. Auf den 6 anderen freien Plätzen können giftige Schwermetalle Platz nehmen. Zink fährt dann das Taxi mit den Giftstoffen zum Tor (Niere) hinaus. Zinkmangel bewirkt Schwäche, Impotenz, Haarausfall, Blutbildungsstörungen, Geruchs- und Geschmacksstörungen, Störung der Anpassung an Dunkelheit, des Wachstums, der Wundheilung vor allem aber Infektionsanfälligkeit durch Schwächung der Immunabwehr.

Zink in Nahrungsmitteln: Austern (50), Weizenkleie (15), Haferkleie (5), Rind- und Kalbsleber (6-8), Hartkäse (4-5). (Angaben in mg pro 100 Gramm!)

Viele dieser Nahrungsmittel enthalten aber giftige Schwermetalle (Austern, Leber), sind in der notwendigen Menge nicht verzehrbar (Kleie) oder sind zu kalorienreich (Käse).

Aus Pflanzen wird Zink sehr schlecht resorbiert, d.h. nur sehr wenig gelangt in den Körper.

Es leuchtet wohl jedem ein:  Da Zink durch Umweltgifte verbraucht wird, fehlt es beim Aufbau der nötigen Enzyme. Wir brauchen heute mehr Zink als früher, nämlich 20 bis 50 mg täglich .

Eine ergänzende Zufuhr von Zink ist empfehlenswert!

Fragen? (keine Produktberatung!) Tel.: 0661 - 70916

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