“Vitamin E in der modernen Medizin”
Dr. Andries Molenaar, Plastische Chirurgie
Zurück zur Inhaltsangabe Tätigkeit auf dem Gebiet der plastischen Chirurgie (“Schönheitschirurgie”) in New York
Forschungsschwerpunkt sind klinische Erfahrungen in der ästhetischen Chirurgie sowie Wundheilung und Narbenbildung, ferner die Rolle von Vitamin E bei der überschießenden Kollagenbildung nach chirurgischen Eingriffen Vitamin E in der plastischen Chirurgie Das Interesse an Vitamin E in Fachkreisen der plastischen Chirurgie wurde im Jahre 1981 geweckt, als bekannt
wurde, daß Vitamin E sowohl die Entzündungsreaktion bei der Wundheilung als auch zu starke Narbenbildung verhindert.
Inzwischen sind mehr als 10 Jahre vergangen. Man weiß weit mehr über die günstige Wirkung der Anti-Oxidantien bei vielerlei Erkrankungen, insbesondere als effektive “Radikalenfänger”.
Leider hat die Medizin Vitamin E bisher viel zu sehr vernachlässigt. Weitere Untersuchungen aus verschiedenen Bereichen der Chirurgie zeigen positive Auswirkungen von Vitamin E
bei der Heilung durchtrennter Sehnen, die Normalisierung der Wundfestigkeit sowie Beschleunigung der Wundheilung an Zahnfleisch und Hautwunden.
Studien zeigten bei 25 Patientinnen mit chronischer Follikelentzündung im Gesicht ermutigende Ergebnisse. Beide
Gesichtshälften wurden mit einer Lehmmaske bedeckt. Unter der Maske wurde nur auf einer Gesichtshälfte eine Kombination aus Vitamin E, Vitamin C, Beta-Carotin und Selenhefe aufgetragen.
Die so behandelte Gesichtshälfte zeigte in 50%-75% eine deutliche Verbesserung.
Zusammenfassend gilt, daß die Radikalenfänger eine wichtige Rolle bei der Wundheilung und Narbenbildung spielen. Zurück zur Inhaltsangabe
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