“Vitamin E in der modernen Medizin” Prof. Dr. Jeffrey B. Blumberg
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Professor für Ernährungswissenschaft, insbesondere Wechselwirkung zwischen Arznei- und Nährstoffen
Forschungsschwerpunkt: Ernährungsbedingte Immunologie und die Rolle der Anti-Oxidantien
Die Wirkung von Vitamin E auf die Immunfunktion während des Alterns
Vitamin E spielt offensichtlich eine bedeutende Rolle bei Autoimmunkrankheiten, beim Schutz vor
Krebs, grauem Star, ischämischer Herzkrankheit, Herzinfarkt, Infektionen und Entzündungen. (Herzinfarkt, siehe auch hier und dort) Der
Vitamin E-Bedarf kann sich mit zunehmenden Alter erhöhen. Studien zeigen, daß Vitamin E auch an der Aufrechterhaltung der
Immunfunktion (Körperabwehr) beteiligt ist. Hohe Aufnahme von Vitamin E vermindert das Risiko
, Infektionen oder chronische Krankheiten zu bekommen. Der Grund ist wahrscheinlich eine Verbesserung der Immunfunktion.
Bei Frühgeborenen beschleunigte die Gabe von Vitamin E die Normalisierung der Immunfunktion. Verschiedene Studien zeigten, daß in Bevölkerungsgruppen mit einem hohen Vitamin E-Spiegel im Blut weniger Fälle
von bestimmten Krebsarten auftraten und insgesamt eine geringere Sterblichkeitsrate bestand. Für ältere Sportler interessant sind Versuchsergebnisse, die beweisen, daß bei starker Belastung
Vitamin E-Zufuhr die Bereitstellung von Energie beschleunigt. Bei den Versuchen kamen 55-70 jährige, die 800 mg Vitamin E erhielten, auf ähnliche Steigerungen der Energiezufuhr
wie junge Sportler (21-30 Jahre). “Der Einfluß von Vitamin E auf Stoffwechselveränderungen nach Belastung weist auf eine fundamentale Rolle dieses antioxidativ wirksamen Nahrungsstoffes bei
Muskelschäden in Verbindung mit intensiver körperlicher Aktivität hin und legt auch eine mögliche Wirksamkeit bei entzündlichen Erkrankungen nahe.” Zurück zur Inhaltsangabe von Vitamin E Zurück zur Startseite |